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Coronavirus

Informationen finden Sie unter www.ages.at oder telefonisch unter

0800 555 621

Wenn Sie Symptome aufweisen oder befürchten, erkrankt zu sein, bleiben Sie zu Hause und wählen die Telefonnummer 1450

Krankheitssymptome:
meist verläuft die Infektion mild und asymptomatisch, es kann aber auch zu Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und anderen Atembeschwerden kommen.
In schweren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung hervorrufen.
Manchmal kommt es auch zu Durchfall und Erbrechen sowie zu Riechstörungen.
Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte halten Sie Abstand und tragen in Bussen, in Geschäften, bei Ärzten…. einen Mund/Nasen-Schutz und bitte achten Sie auf regelmäßiges Händewaschen/Desinfizieren.
Leider gibt es zur Zeit immer noch keine absolut zuverlässige Antikörper-Schnelltests, um eine abgelaufene Infektion nachzuweisen bzw. man weiß auch noch nicht, wie lange vorhandene Antikörper bei durchgemachter Infektion vor einer neuerlichen Infektion schützen.
Bitte lassen Sie sich heuer gegen Grippe impfen!

 

 

 

 

 

A l l e r g i e

 
 
Ragweed          Ragweed-Pollen: Belastung für Allergiker stark wie nie | Nachrichten.at
Ragweed blüht in Österreich von August bis September, durch die starke Verbreitung in den östlichen Nachbarländern gelangen aber bis in den Oktober relevante Pollenkonzentrationen zu uns. 
Bei sonnigen und trockenen Wetterbedingungen können sehr hohe Pollenkonzentrationen erreicht werden.
Da Ragweedpollen v. a. in der Nacht durch Ferntransport zu uns kommen, sollten Ragweedallergiker nicht in der Nacht lüften!!
 
Pilzsporen          Schimmelpilzallergie – die unterschätzte Gefahr
Im feucht-warmen Wetter erreichen die Pilzsporen nach wie vor hohe Werte. Mit steigender Seehöhe nimmt die Belastung kontinuierlich ab. Beschwerden durch Pilzsporen treten besonders nach Gewittern auf, durch die minimale Größe der Sporen gelangen diese bis tief in das Bronchialsystem, sodass Pilzsporen nicht nur rinnende Nasen und Augen verursachen, sondern auch Asthmaanfälle.
Pilzsporen sind praktisch überall zu finden. Im Außenbereich beispielsweise:
  • im Garten           
  • auf Kompost- und Blätterhaufen                          
  • unter Bäumen
  • in Gewächshäusern
  • in Getreidefeldern
In den eigenen vier Wänden lassen sich die Allergene vor allem nachweisen:
  • in schlecht belüfteten Räumen
  • in sehr feuchten Zimmern (Badezimmer, Keller, Küche)
  • Hinter Möbelstücken, die sich zu nahe an der Wand befinden und schlecht hinterlüftet werden, sind die Wände oft von Schimmelpilz befallen.
  • Eine weitere häufige Schimmelpilzquelle in Haushalten sind Blumentöpfe und Hydrokulturen.
  • Gefährdet sind auch alle Räume mit Luftbefeuchtern und Klimaanlagen.
 

Hörsturz

 
Symptome Hörsturz Grafik

 

Früher galt ein Hörsturz – mit oder ohne Ohrgeräusche – als Notfall. Das sehen HNO-Ärzte heute zurückhaltender. Die Behandlungschancen stehen nicht schlechter, wenn man ein paar Tage abwartet. Zumal sich das Gehör häufig von allein normalisiert.
Ein Hörsturz fühlt sich an wie Watte im Ohr, die Außengeräusche sind nur noch dumpf wahrnehmbar, manchmal tritt ein Pfeifen im Ohr (Tinnitus) auf. Früher galt ein Hörsturz – mit oder ohne Ohrgeräusche – als Notfall. Die Behandlungschancen stehen aber nicht schlechter, wenn man ein paar Tage abwartet. 
 
Bei gut der Hälfte der Betroffenen normalisiert sich das Gehör nämlich nach wenigen Stunden oder spätestens nach ein bis zwei Tagen von ganz allein. Wenn man aber länger als zwei Tage sehr schlecht hört oder ein Ohrgeräusch (Tinnitus) wahrnimmt, sollte ein HNO-Arzt das Ohr untersuchen und das Gehör prüfen.
Wird ein Hörsturz mit vermindertem Hörvermögen diagnostiziert, wird häufig mit hochdosiertem Cortison behandelt. Oft erholt sich das Gehör unter der Cortison-Therapie schnell wieder., wobei sich ein Hörsturz innerhalb der ersten vier Wochen am besten behandeln lässt.
 

Tinnitus

Ohrgeräusche! Nahezu jeder Mensch hat sie schon einmal erlebt: Es pfeift, brummt, summt oder zischt für einige Sekunden oder Minuten im Ohr. Dann verschwindet das Geräusch wieder. Dieses Phänomen ist völlig normal. Anders verhält es sich, wenn das Ohrgeräusch, auch Ohrensausen oder Ohrenklingeln genannt, anhaltend oder immer wieder über einen längeren Zeitraum wahrgenommen wird. In diesen Fällen spricht man medizinisch von einem Tinnitus. Das Charakteristikum eines Tinnitus ist, dass dieses Geräusch nicht durch die Umwelt, sondern im Patienten selbst verursacht wird. Die Beeinträchtigung durch einen Tinnitus im Alltag erleben Betroffene unterschiedlich – auch abhängig von der Ausprägung. Viele Patienten können mit dem Ohrgeräusch ohne Leidensruck leben, einige aber belasten die Ohrgeräusche sehr. In diesen Fällen wird aus dem ursprünglichen Symptom „Tinnitus“ eine eigenständige Erkrankung, die psychotherapeutischer Unterstützung bedarf.
 
Die möglichen Ursachen für das Auftreten eines Tinnitus sind vielfältig und noch nicht abschließend geklärt. Bei einigen Patienten tritt der Tinnitus nach einem emotionalen Erlebnis bzw. Stress oder aber nach starker Lärmbelastung auf. In jedem Fall muss ein Tinnitus ernst genommen werden, die Betroffenen sollten den Besuch beim HNO-Arzt keinesfalls aufschieben.
Ein Tinnitus kann sich prinzipiell in jedem Lebensalter entwickeln. Die meisten Betroffenen sind beim ersten Auftreten zwischen 40 und 50 Jahren. Allerdings steigt aufgrund lärmintensiver Freizeitaktivitäten der Anteil der jungen Patienten bis zum 30. Lebensjahr seit einigen Jahren. Laut der Dt. Tinnitus-Liga haben in Deutschland etwa 3 Millionen Erwachsene einen chronischen Tinnitus, d.h. einen Tinnitus der länger als 3 Monate besteht. Jährlich kommen circa 270.000 Neuerkrankungen hinzu. Der Anteil der Tinnitus-Patienten bei hochgradig schwerhörigen oder gehörlosen Menschen ist besonders hoch. Ein chronischer Tinnitus ist zwar nicht medikamentös heilbar, aber heutzutage gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die den Umgang mit der Erkrankung erleichtern und den Patienten wieder mehr Lebensqualität geben. Dazu zählen eine umfassende Aufklärung sowie – gerade bei schwerhörigen Patienten – eine sehr frühzeitige Versorgung mit einem Hörgerät. 
 

 

 
 
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